Was sind die größten Herausforderungen bei der Arbeit mit Gefangenen mit komplexen Problemen?
Die Arbeit mit Gefangenen mit komplexen Problemen bringt verschiedene Herausforderungen mit sich. Viele Gefangene leiden unter psychischen Problemen, Süchten oder neurologischen Erkrankungen, die ihr Verhalten beeinflussen und die Sicherheit in Justizvollzugsanstalten unter Druck setzen. Zudem bestehen oft sozioökonomische Probleme, wie ein Mangel an stabiler Unterkunft, Einkommen oder sozialer Struktur, was die Rückfallquote erhöht.
Eines der größten Hindernisse ist die Kontinuität der Versorgung. Haft bedeutet oft eine Unterbrechung bestehender Behandlungsverläufe, wodurch Gefangene ohne die richtige Unterstützung in die Gesellschaft zurückkehren. Dies erfordert einen integralen Ansatz, bei dem psychiatrische Versorgung, forensische Unterstützung und Reintegrationspolitik nahtlos ineinandergreifen.
Zudem spielt die Gruppendynamik eine entscheidende Rolle. Innerhalb der Haft entstehen soziale Strukturen, die sich sowohl positiv als auch negativ auswirken können. Die Förderung wünschenswerten Verhaltens und die Vermeidung von Eskalationen erfordert maßgeschneiderte Lösungen, die richtige Infrastruktur und qualifiziertes Personal. Durch einen personenzentrierten Ansatz und die Sicherstellung der Grundvoraussetzungen kann die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung verringert und an einer sicheren Rückkehr in die Gesellschaft gearbeitet werden.
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Eine herausfordernde Zielgruppe mit komplexen Bedürfnissen
Gefangene mit komplexen Problemen bilden eine vielfältige und vulnerable Gruppe. Viele von ihnen leiden unter psychischen Erkrankungen, Süchten oder neurologischen Problemen, was ihr Verhalten und ihre Selbstständigkeit beeinflusst. Untersuchungen von
Anja Dirkzwager und P. van der Laan
zeigen, dass ein erheblicher Teil der Gefangenen mehrere Probleme gleichzeitig erlebt, wie schlechte mentale und physische Gesundheit, soziale Ausgrenzung und eine Vorgeschichte von Justizkontakten. Dies macht einen integralen und multidisziplinären Ansatz notwendig.
In regulären Haftanstalten ist es schwierig, eine angemessene Versorgung zu gewährleisten. Die Struktur innerhalb des Gefängnisses ist primär auf Ordnung und Sicherheit ausgerichtet, während diese Zielgruppe von einem ganzheitlicheren Ansatz profitieren würde. Der
Dienst Justitiële Inrichtingen (DJI)
arbeitet an Verbesserungen, doch es besteht weiterhin ein Mangel an spezialisierter Versorgung und Betreuung innerhalb der Mauern von Haftanstalten.
Die Rolle der psychiatrischen Versorgung in der Haft
Eine der größten Herausforderungen ist die Bereitstellung einer adäquaten psychiatrischen Versorgung.
Rund 60 % der Gefangenen leiden an einer psychiatrischen Störung
, während der Zugang zur Versorgung je nach Einrichtung stark variiert. Die begrenzte Verfügbarkeit forensischer Pflegefachkräfte und der Mangel an Kontinuität in der Behandlung erschweren eine effektive Unterstützung. Nach der Entlassung kommt es zudem zu einer
Diskontinuität der Versorgung
, was das Risiko eines Rückfalls in kriminelles oder destruktives Verhalten erhöht.
In einigen Justizvollzugsanstalten wurden spezielle Pflegeabteilungen eingerichtet, doch deren Kapazität ist begrenzt. Der
Verband der niederländischen Gemeinden (VNG)
plädiert für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Justiz, der psychischen Gesundheitsversorgung (GGZ) und forensischen Pflegeeinrichtungen, damit Gefangene mit schwerwiegenden Problemen direkt nach ihrer Haft in geeignete Versorgungseinrichtungen überführt werden können.
Der Einfluss von Gruppendynamik auf das Verhalten
Innerhalb der Haft entstehen soziale Strukturen, die das Verhalten von Gefangenen stark beeinflussen. Gruppendruck, Rivalität und der Mangel an Autonomie können Aggression und grenzüberschreitendes Verhalten verstärken. Gleichzeitig können gut organisierte Programme, wie strukturierte Tagesgestaltung und Belohnungssysteme, zu
gutem Verhalten und Selbstdisziplin
beitragen.
Aus den Erfahrungen von Mitarbeitern des
Haftteams
geht hervor, dass eine personenzentrierte Betreuung unerlässlich ist. Durch Beobachtung des Verhaltens und gezieltes Eingreifen kann das Risiko von Eskalationen verringert werden. Zudem zeigt sich, dass die Belohnung positiven Verhaltens besser wirkt als ein ausschließlich strafender Ansatz. Dies erfordert qualifizierte Mitarbeiter und klare Strukturen, die der Komplexität der Zielgruppe gerecht werden.
Haft als Vorbereitung auf die Rückkehr
Für eine erfolgreiche Reintegration ist es entscheidend, dass Gefangene bereits während ihrer Haft auf ihre Rückkehr in die Gesellschaft vorbereitet werden. Das bedeutet, dass sie nicht nur ihre Strafe verbüßen, sondern auch Fähigkeiten entwickeln, um nach ihrer Entlassung selbstständig zu funktionieren. Programme, die auf Arbeit, Bildung und soziale Unterstützung abzielen, spielen dabei eine große Rolle.
Allerdings zeigen Zahlen des Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS), dass viele ehemalige Gefangene Schwierigkeiten haben, eine Unterkunft, Einkommen und Stabilität zu finden. Nur ein kleiner Teil hat direkt einen stabilen Wohnsitz oder Arbeit, was die Rückfallquote erhöht. Ein personenzentrierter Ansatz und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Pflegeeinrichtungen und Justiz sind daher von großer Bedeutung.
Die Notwendigkeit eines integralen Ansatzes
Die effektive Arbeit mit Gefangenen mit komplexen Problemen erfordert einen integralen Ansatz, bei dem Justiz, Pflegeeinrichtungen und Gemeinden eng zusammenarbeiten. Viele Gefangene kommen aus einer Situation der Instabilität und Armut, wodurch sie nach der Entlassung oft erneut in Schwierigkeiten geraten. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist die Gewährleistung der Kontinuität der Versorgung und die Bereitstellung der richtigen Unterstützung beim Übergang von der Haft in die Gesellschaft.
Der Ansatz der Sicherheitsmanager und der personenzentrierte Ansatz sind Initiativen, die in einigen Gemeinden angewendet werden, um ehemalige Gefangene intensiver zu betreuen. Durch maßgeschneiderte Lösungen und die Sicherstellung der Grundvoraussetzungen – wie Unterkunft, Arbeit und Versorgung – verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung strafbaren Verhaltens.
Rückfallquote durch bessere Unterstützung senken
Zahlen des Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS) zeigen, dass ein großer Teil der ehemaligen Gefangenen innerhalb von zwei Jahren nach der Entlassung erneut mit der Justiz in Kontakt kommt. Ein wichtiger Aspekt der Rückfallprävention ist das Schaffen von Perspektiven. Dies bedeutet Investitionen in:
- Arbeit und Bildung: Gefangene, die während oder nach ihrer Haft Zugang zu Arbeit oder Bildung erhalten, haben eine größere Chance auf eine erfolgreiche Reintegration. Ein stabiles Einkommen und eine sinnvolle Tagesgestaltung helfen, negative Verhaltensmuster zu durchbrechen.
- Gesundheitsversorgung: Viele Gefangene leiden unter psychischen Gesundheitsproblemen, einschließlich Süchten und psychiatrischen Erkrankungen. Ohne die richtige Versorgung und Nachsorge ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls hoch.
- Soziale Reintegration: Unterstützung bei der Wiederherstellung von Familienbanden und sozialen Strukturen trägt zu einem stabileren Leben nach der Haft bei.
Um die Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu erhöhen, plädieren Experten für einen stärker personenzentrierten und maßgeschneiderten Ansatz anstelle einer Standardpolitik für alle Gefangenen.
Der Einfluss von Haft auf die Gesundheit
Gefangene sind häufiger von Gesundheitsproblemen betroffen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Problemen und Süchten. Dies erfordert einen strukturellen Ansatz, bei dem medizinische und forensische Versorgung in das Haftsystem integriert werden.
Zudem wird in einigen Justizvollzugsanstalten auf gesunde Lebensstilprogramme geachtet, die auf Bewegung, Ernährung und mentale Unterstützung abzielen. Obwohl diese Initiativen wertvoll sind, ist der Zugang zu spezialisierter Versorgung immer noch begrenzt. Verschiedene Experten plädieren für eine bessere Anbindung zwischen dem Haftumfeld und dem regulären Gesundheitssektor, damit Gefangene bei ihrer Entlassung schneller Zugang zu benötigten Behandlungen erhalten.
Die Rolle von Politik und Gesetzgebung
Ein effektiver Umgang mit Gefangenen mit komplexen Problemen erfordert eine klare Politik und rechtliche Rahmenbedingungen, die die Zusammenarbeit zwischen den Behörden fördern. Der Dienst Justitiële Inrichtingen (DJI) und die Staatsanwaltschaft spielen dabei eine entscheidende Rolle. Einige wichtige Schwerpunkte sind:
- Verbesserung der Nachsorge: Verhindern, dass Gefangene nach der Entlassung ohne Unterstützung auf der Straße landen.
- Bekämpfung von Schulden und finanziellen Problemen: Viele verlassen das Gefängnis mit erheblichen Schulden, was einen schnellen Rückfall in kriminelles Verhalten verursachen kann.
- Stärkerer Fokus auf alternative Sanktionen: Einige Experten plädieren für mehr Formen der Betreuung außerhalb der Haft, wie forensische Behandlungsverläufe und Arbeits-Lern-Programme, anstatt bloßer Inhaftierung.
Ein gut funktionierendes System muss in der Lage sein, Gefangene nicht nur zu bestrafen, sondern ihnen auch die Werkzeuge an die Hand zu geben, um eine Zukunft ohne Kriminalität aufzubauen.
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